Täglich Jägerinnen und Jäger in der Natur unterwegs. Sie beobachten die heimische Tierwelt mit offenen Augen und begeben sich regelmäßig auch an Stellen, die kein Spaziergänger erreicht. So leisten sie einen wichtigen Beitrag, um den Ausbruch von Tierseuchen – beispielsweise durch das Auffinden von Kadavern – frühzeitig aufzudecken. Zudem ist die Beprobung von erlegtem Wild ein wichtiger Baustein, um das Seuchengeschehen zu verstehen und den zuständigen Behörden die Möglichkeit zu geben, daraus geeignete Maßnahmen abzuleiten.
So werden Proben jedes erlegten Stückes Schwarzwild auf Schweinepest, Aujeszkysche Krankheit und Trichinen untersucht.
Durch die Begutachtung des lebenden Wildes und seines Verhaltens sowie der Organe des erlegten Wildes ist der gut ausgebildete Jäger in der Lage, Auffälligkeiten zu erkennen und spezifischen Krankheiten zuzuordnen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Wildbret nur in unbedenklichem Zustand für den menschlichen Verzehr Verwendung findet und der Ausbreitung von Wildkrankheiten rechtzeitig Einhalt geboten werden kann.
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28844 Weyhe
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Die Jägerschaft Syke e. V.



