Zwei Begriffe, eine Verbindung
Das jagdliche Brauchtum bildet seit dem Mittelalter eine wesentliche Säule der Jagd in Deutschland. Vieles, das heute von vielen als traditionelles Beiwerk der Jagd wahrgenommen wird, hat über Jahrhunderte die Ausübung der Jagd geprägt. Einst wurden beispielsweise Jagdhörner auch zur Verständigung der Jäger auf weite Distanzen genutzt. Daneben ist die Jägersprache ein wesentlicher Teil des Brauchtums mit allgegenwärtigem Dasein. Die Jägersprache, eine Sondersprache mit einem Wortschatz von ca. dreitausend Ausdrücken, ist keineswegs ein romantisches Anhängsel aus einer vergangenen Zeit. Sie dient neben der Bezeichnung biologischer Eigenheiten des Wildes auch seiner ausdrücklichen Würdigung. Erst durch gelebte Gebräuche und Werte wird aus unserer Leidenschaft echte Verantwortung.
Neben der Blasmusik und der allgegenwärtigen Jägersprache formen weitere Themen die moderne Jagd. Ein hohes Maß an fachlichem Können ist heute mehr denn je ein wichtiger Aspekt der Jagdausübung. So sind Schießfertigkeiten und das jagdliche Hundewesen weitere, durch das Brauchtum geprägte Felder, in der die untrennbare Kombination von moderner Jagd und Brauchtum erkennbar wird.
Die Jägerschaft Syke e. V.




